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Wann müssen Sie beauftragen, damit die VR-Anwendung zur Messe fertig ist?

Nahaufnahme eines Kalenderblatts mit der Aufschrift Jan und den ersten Januartagen, darüber Lichtstreifen

Rechnen Sie vom Messetermin rückwärts: die Umsetzungszeit plus vier Wochen Puffer für Abnahme und Einweisung. Ein 360°-Video dauert 2 bis 6 Wochen, eine Virtual-Reality-Anwendung aus vorbereiteten Bausteinen 6 bis 12 Wochen und eine interaktive VR-Simulation 2 bis 4 Monate.

Der Messetermin ist das einzige Datum im Projekt, das sich nicht verschieben lässt. Deshalb rechnen wir vom Termin rückwärts.

Die Umsetzungszeiten

ProjektartUmsetzungszeit
360°-Video2 bis 6 Wochen
VR aus vorbereiteten Bausteinen6 bis 12 Wochen
Interaktive VR-Simulation2 bis 4 Monate
Komplexe Simulationab 3 Monaten

Große Projekte beginnen klein. Interaktive und komplexe Simulationen beginnen fast immer mit einem Prototyp. Danach wächst die Anwendung Schritt für Schritt, über Monate oder Jahre. Was die einzelnen Projektarten kosten, steht im Artikel Was kostet eine VR-Entwicklung?

Planen Sie zur längsten üblichen Umsetzungszeit vier Wochen Puffer ein. Wie die Laufzeiten zustande kommen, haben wir in einem eigenen Artikel beschrieben.

Wofür der Puffer da ist

Vier Wochen klingen nach viel. Sie sind schnell verbraucht:

  • Abnahme: Ihr Team testet die Anwendung und meldet letzte Änderungen.
  • Freigaben im Haus: Marketing, Produktmanagement und manchmal die Rechtsabteilung wollen die Anwendung sehen.
  • Einweisung: Ihr Standpersonal lernt, die Brillen zu bedienen, zu reinigen und Besucher anzuleiten.
  • Geräte: Brillen werden eingerichtet, beschriftet und verpackt.
  • Versand: Messegut geht oft ein bis zwei Wochen vor der Messe auf die Reise.

Was Sie vor dem Auftrag klären sollten

Die Zeit bis zum Auftrag gehört nicht zur Umsetzungszeit, kostet aber oft mehr Wochen als die Entwicklung selbst. Diese Punkte beschleunigen den Start:

  • Was soll gezeigt werden? Ein Thema, eine Botschaft. Mehr passt nicht in drei bis fünf Minuten.
  • Gibt es CAD-Daten? Wenn wir Ihre Maschine aus vorhandenen Daten aufbauen können, spart das Zeit. Was wir brauchen, steht im Artikel Was muss ich dem Entwicklungsteam anliefern?
  • Wer entscheidet? Ein fester Ansprechpartner mit Entscheidungsbefugnis ist der größte Hebel für den Zeitplan.
  • Wie wird die Anwendung nach der Messe genutzt? Wenn Vertrieb und Schulung sie weiterverwenden sollen, planen wir das von Anfang an ein.

Wenn es knapp wird

Sprechen Sie uns trotzdem an. Es gibt drei Wege, Zeit zu sparen:

  1. Vorbereitete Bausteine nutzen. Räume, Bedienung und Abläufe sind schon entwickelt. Ihr Produkt und Ihre Inhalte kommen dazu.
  2. In Stufen bauen. Zur Messe entsteht die erste Stufe, danach wird erweitert. Wie das geht, beschreiben wir im Artikel VR-Projekte modular aufbauen.
  3. 360°-Video statt Simulation. Wenn es darum geht, einen Ort zu zeigen, etwa Ihr Werk oder eine Anlage beim Kunden, ist ein 360°-Video in wenigen Wochen fertig.

Beispielrechnung

Ihre Messe beginnt am 20. April. Sie planen eine interaktive VR-Simulation Ihrer Maschine.

SchrittZeitpunkt
Erstgespräch und DemoOktober
Angebot und Auftragspätestens Mitte November
Konzept und ProjektplanEnde November
Entwicklung mit ZwischenständenDezember bis Mitte März
Abnahme, Einweisung, VersandEnde März bis Mitte April
Messe20. April

Fazit

Rechnen Sie vom Messetermin rückwärts und beauftragen Sie lieber einen Monat zu früh. Wenn die Anwendung vor der Messe fertig ist, kann Ihr Vertrieb sie schon bei Kunden einsetzen und kommt mit Erfahrung an den Stand.

Bereit für ein gemeinsames Projekt?

Schreiben Sie uns oder buchen Sie direkt ein kostenloses Erstgespräch. Wir melden uns innerhalb eines Werktags.

Ihr AnsprechpartnerTim B. Frank Gründer und Geschäftsführer

Kostenloses Erstgespräch

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