ÜberQuell Brauwerkstätten
ÜberQuell: Das Bambule Pils mit Augmented Reality auf dem Etikett
Wer das Etikett des Bambule Pils mit dem Smartphone scannt, holt Zirkusdirektor Johnny auf den Tisch. Neben der Flasche entfaltet sich die bunte Bambule-Welt der Brauerei, direkt im Browser und ohne App-Download.
- Kunde
- ÜberQuell Brauwerkstätten
- Branche
- Brauerei, Getränke
- Einsatz
- Vertrieb und Marketing
- Format
- Augmented Reality
- Format
- WebAR
- Auslöser
- Etikett
- Einsatz
- Produktmarketing
- Jahr
- 2022

Ein Bieretikett hat wenige Quadratzentimeter Platz. Name, Sorte, Pflichtangaben, dazu ein Design, das im Regal auffällt. Für die Geschichte hinter dem Bier bleibt kaum Raum. Für die Hamburger Brauerei ÜberQuell haben wir das Etikett des neuen Bambule Pils deshalb zum Eingang in eine eigene Welt gemacht: Wer es mit dem Smartphone scannt, sieht die Bambule-Welt der Brauerei in Augmented Reality direkt neben der Flasche.
Kurz gesagt
- Auftraggeber: ÜberQuell Brauwerkstätten, Brauerei mit Restaurant in den alten Riverkasematten in Hamburg-St. Pauli
- Anlass: die Einführung des Bambule Pils im April 2022
- Ziel: das neue Pils mit einem Erlebnis starten, das man weitererzählt, und den Charakter der Marke über das Etikett hinaus zeigen
- Lösung: eine Augmented-Reality-Anwendung, die das Etikett erkennt und daneben Maskottchen und Bambule-Welt erscheinen lässt
- Geräte: Smartphones, im Browser, ohne App
- Umsetzung: die gesamte technische Umsetzung durch VRtual X, zusammen mit der Designagentur Rocket & Wink, von der unter anderem das Designglas zum Bambule Pils stammt

Was beim Scannen passiert
Der QR-Code auf dem Etikett öffnet die Anwendung im Browser. Die Kamera startet, und die Anwendung erkennt das Etikett als Marker. Sobald sie es gefunden hat, steht Zirkusdirektor Johnny neben der Flasche, das aufgedrehte Maskottchen von ÜberQuell. Er ist animiert, spricht die Gäste an und führt sie in die Bambule-Welt: Um das Etikett herum entfaltet sich eine bunte Collage aus der Bildwelt der Marke.

Weil die Inhalte am Etikett hängen, bleiben sie an der Flasche, auch wenn man das Smartphone bewegt oder näher herangeht.
Nach Angaben der Brauerei war das Bambule Pils das erste deutsche Bier mit einer eigenen Augmented-Reality-Anwendung. Die Anwendung läuft bis heute: Wer eine Flasche vor sich hat, kann das Etikett scannen und Johnny selbst treffen. Im Video stellt Matthias Wolk von VRtual X sie vor.

Warum ohne App
Für ein Bier lädt niemand eine App herunter. Jeder zusätzliche Schritt zwischen Neugier und Erlebnis kostet Zuschauer, beim Bier am Tresen erst recht. Die Anwendung läuft deshalb als WebAR direkt im Browser des Smartphones: QR-Code scannen, Kamera erlauben, los geht es. Neue Inhalte lassen sich jederzeit einspielen, ohne dass jemand etwas installieren oder aktualisieren muss.
Was das Etikett für die Marke leistet
ÜberQuell steht für eine bunte Mischung aus Rock’n’Roll, Street Art und Hamburger Hafen. Das Bambule Pils trägt diese Haltung schon im Namen. Auf dem Etikett lässt sich das nur andeuten, in Augmented Reality bekommt es Raum:
- Die Verpackung wird zum Medium. Jede verkaufte Flasche trägt den Zugang zum Erlebnis, ohne zusätzliche Werbefläche.
- Die Marke bekommt eine Figur. Zirkusdirektor Johnny macht ÜberQuell persönlich und wiedererkennbar.
- Das Erlebnis wird geteilt. Wer Johnny auf dem Tisch stehen hat, zeigt ihn den Leuten am Tisch.
Was sich übertragen lässt
Das Prinzip funktioniert mit jeder Verpackung und jedem gedruckten Produkt: Getränke und Lebensmittel, Kosmetik, Spielzeug, Kataloge, Plakate oder Messematerial. Das Etikett oder die Verpackung wird erkannt, und daneben erscheint, was auf dem Papier keinen Platz hat: eine Figur, ein Produkt in 3D, eine Anleitung oder ein kleines Spiel. Weil alles im Browser läuft, reicht ein QR-Code.
Mehr Beispiele und Einsatzbereiche stehen auf unserer Seite zu Augmented Reality.




