Handelskammer Hamburg

Die erste IHK-Lehrstellenbörse in Virtual Reality

Seit September 2025 zeigen Hamburger Unternehmen ihre Ausbildungsplätze auf der Virtuellen Hanseatischen Lehrstellenbörse, in Schulen und auf Berufsmessen.

Kunde
Handelskammer Hamburg
Branche
Öffentlicher Träger, Ausbildungsvermittlung
Einsatz
Recruiting und Ausbildung
Format
Virtual Reality
Virtueller Innenhof der Handelskammer Hamburg von oben mit Messeständen, Avataren und einer Segel-Skulptur in der Mitte

Die Virtuelle Hanseatische Lehrstellenbörse ist eine neue Welt, in der Unternehmen und Schüler auf neue Weise zusammenkommen. Entdecken Sie, wie Virtual Reality die Jobsuche verändert und Unternehmen dabei hilft, ihre Ausbildungsangebote spannend und interaktiv zu präsentieren. Seit September 2025 ist sie in Betrieb. Mehr dazu auf vhlb.de.

Der Fachkräftemangel ist für viele Unternehmen eines der drängendsten Themen, besonders im Bereich der Ausbildung. Viele Ausbildungsplätze in Hamburg bleiben unbesetzt. Um diesem Problem entgegenzuwirken, organisiert die Handelskammer Hamburg jährlich die Hanseatische Lehrstellenbörse. Auf dieser zweitägigen Messe stellten sich 2026 rund 70 Ausbildungsbetriebe und Institutionen vor und informierten über 6.500 Schülerinnen und Schüler über ihre Ausbildungsplätze.

Seit dem 23. September 2025 gibt es die Lehrstellenbörse auch in Virtual Reality. Die Handelskammer Hamburg ist damit nach eigenen Angaben die erste Industrie- und Handelskammer in Deutschland mit einer komplett virtuellen Lehrstellenbörse. Wir haben sie entwickelt und betreiben sie. Unternehmen präsentieren dort ihre Ausbildungsangebote in einer interaktiven VR-Umgebung. Die ersten Aussteller waren Aurubis, die Hamburger Hochbahn und Tesa. Inzwischen sind unter anderem Helm, Holborn, Asklepios, Strabag, die Hamburg Port Authority, CMA CGM und Edeka dabei.

Ein neuartiges Angebot im Recruitment

Unser Projekt zeigt einen virtuellen Zwilling des Handelskammer-Gebäudes, in dem Unternehmen wie auf der realen Messe ihre Stände buchen und sich präsentieren können. Aber in der VR-Welt geht es noch weiter: Unternehmen können 360°-Videos, interaktive Job-Simulatoren oder sogar virtuelle Bewerbungsgespräche in ihre Showrooms integrieren. Für Unternehmen bedeutet das eine deutlich intensivere Präsentation ihrer Ausbildungsberufe und Möglichkeiten – ohne großen logistischen Aufwand.

Zur Virtuellen Hanseatischen Lehrstellenbörse: vhlb.de

Zum Projekt auf der Website der Handelskammer Hamburg

Ein Avatar vor einem virtuellen Messestand mit dem Schriftzug Career und einem Schild „Under Construction“

Der große Vorteil: mehr Reichweite ohne mehr Aufwand

Die Handelskammer Hamburg entsendet das ganze Jahr über ihre Orientierungsmanager in alle Hamburger Schulen. Sie haben einen Klassensatz von 25 VR-Brillen dabei. Die Schülerinnen und Schüler schauen sich so die virtuelle Messe an und erkunden die Ausbildungsangebote der Unternehmen. Für die Aussteller ergibt sich daraus eine Reichweite von rund 170 Schulklassen mit 3.500 Schülerinnen im Jahr. Dazu kommen 25 Berufsmessen im Großraum Hamburg, auf denen die virtuelle Lehrstellenbörse gezeigt wird. Zusammen sind das rund 6.000 Schülerinnen im Jahr. Für die Unternehmen bedeutet das eine große, zusätzliche und zielgerichtete Reichweite – ohne zusätzlichen zeitlichen und personellen Aufwand.

Große weiße Segel hängen unter der Decke der virtuellen Handelskammer, darunter die Messestände

Wirtschaftsförderung

Die Handelskammer Hamburg sieht dieses Projekt auch als Digitalisierungsförderung für den Standort Hamburg. Da die Handelskammer die Basis-App für die Aussteller entwickeln ließ, müssen diese nur noch in die Inhalte investieren. Sie können ihren virtuellen Firmenauftritt auch frei an anderer Stelle einsetzen. Die Handelskammer fördert den Einstieg außerdem mit einem Zuschuss. Die aktuellen Preise und Bedingungen stehen auf vhlb.de. Eine pragmatische und nachhaltige Förderung.

Blick durch die virtuelle Handelskammer mit Avataren, Messeständen und einer Segel-Skulptur in der Mitte

Virtueller Showroom mit Holztresen, Pflanzen, einem Roll-up von VRtual X und Fensterfront zum Wald

Große und kleine Unternehmen willkommen

Die Virtuelle Hanseatische Lehrstellenbörse bietet für jede Unternehmensgröße passende Optionen. Kleine Betriebe können mit einem kostengünstigen Stand einsteigen, größere Unternehmen buchen einen umfangreichen Showroom, den sie flexibel anpassen. Selbst individuelle Programmierungen sind möglich, um alle kreativen Wünsche zu erfüllen.

Das Beste daran: Diese 360°-Videos und Showrooms lassen sich auch unabhängig von der Lehrstellenbörse nutzen, beispielsweise auf eigenen VR-Brillen auf anderen klassischen Messen. Unternehmen können ihre Investition so langfristig nutzen und ihre digitale Präsenz weiter ausbauen. Fachkräftesicherung und lokale Wirtschaftsförderung gehen hier Hand in Hand.

Ein gelber Wecker schwebt in Einzelteile zerlegt über einem Holztisch im virtuellen Showroom

Das Echo

Über die Virtuelle Hanseatische Lehrstellenbörse haben unter anderem das NDR Hamburg Journal, SAT.1 Regional und RTL Nord berichtet.

Virtueller Messestand von VRtual X in der Handelskammer, dahinter eine Reihe weiterer Stände

Ein Blick in die Zukunft

Mit der virtuellen Lehrstellenbörse macht die Handelskammer Hamburg einen großen Schritt in Richtung Digitalisierung und setzt auf neue Wege, um den Fachkräftemangel zu bekämpfen. Für Sie als Unternehmen bedeutet das: eine deutlich größere Reichweite, nachhaltigere Recruiting-Prozesse und weniger Ressourcenaufwand. Diese zukunftsweisende Lösung bietet Chancen für alle, die auf der Suche nach neuen Talenten sind – und ist gleichzeitig ein spannender Einstieg in die Welt der Virtual Reality.

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Ihr AnsprechpartnerTim B. Frank Gründer und Geschäftsführer